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Während einer Analysenstunde, in der wir das bereits seit zwei Monaten sich in immer neuen Gestalten darbietende Kastrationsproblem behandelten, unterbrach sich die Patientin plötzlich mit dem Ausrufe: „Dieses greuliche Zucken am Bein,“ wobei sie sich an das Schienbein zunächst der Kniekehle griff. Da die Patientin eine erhebliche Anzahl von Konversionssymptomen produzierte, so wurde ich auf diese ganz nebenbei hingeworfene Bemerkung aufmerksam und befragte die Patientin sofort um ihre Bedeutung. Dabei stellte sich zunächst nur heraus, daß die Patientin dieses ihr im Augenblick so lästige Zucken zeitweilig absichtlich hervorzurufen versteht. Ferner gab sie lachend zu, daß sie es nicht nur an dieser, sondern auch an mehreren anderen Körperstellen vollführe, daß sie, wie sie sich ausdrückte, damit „Muster lege“. Auf intensiveres Befragen gab sie mir dann Aufschluß über eine Reihe seltsamer Betätigungen, von denen ich zunächst das Muskelzucken näher beschreiben will. Es wurde an sechs verschiedenen Muskeln, beziehungsweise Muskelgruppen ausgeführt: am Oberarm zunächst der Achselhöhle, am Unterarm gegen die Ellenbeuge hin, am Oberschenkel zur Leistenbeuge zu,