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Glücklicherweise bin ich in der Lage, der Anregung Abrahams1 Folge zu leisten und einen Beitrag zu der interessanten, im Titel bezeichneten Frage zu liefern, einen Beitrag, der im wesentlichen die Ausführungen Abrahams und besonders die von dem Autor erwähnten Bemerkungen Nunbergs bestätigt.
Ein an Platzangst leidender dreißigjähriger Patient bringt eine Reihe von Träumen, welche seinen aufgewühlten Kastrationskomplex und im Anschluß daran seine Einstellung zur Mutter darstellen. An einem Tage steht er während der Stunde unter einem Widerstand, erzählt viel über sein schlechtes Befinden, weiß nichts mehr zu sagen, die Träume hat er vergessen. Nur eines könne er erwähnen, aber das sei wohl ohne Belang und er wisse nichts, was ihm dazu einfallen könnte. Er sah im Traume eine Zeichnung (der Patient ist Maler), die eine Spinne in einem Gebüsch darstellt — er schaut die Zeichnung an — die Spinne habe ein Füßchen wie abgebrochen. Aufgefordert, etwas über den Traum zu sagen, erinnert sich Patient, daß er neulich eine Spinne auf der Wand bei seinem Bette vor dem Einschlafen bemerkt hat und ihm dabei unheimlich wurde.
Überhaupt habe er seit jeher Furcht vor Spinnen; er war wohl sehr klein gewesen, als er einmal heftig aufschrie; er sah eine Spinne plötzlich auf seiner Hand. Das wäre wohl das erstemal gewesen. — Hier waren die Assoziationen zu Ende — es kam nichts mehr. — Der Traum fiel in eine Zeit, in welcher, wie gesagt, der Kastrationskomplex das Hauptthema der Analyse war und außerdem durch ungünstige äußere Verhältnisse besonders scharf hervortrat. Die Frau des Patienten (auch Malerin), sehr fleißig und talentvoll, hatte unlängst eine große Ausstellung ihrer Bilder veranstaltet, was Patient äußerlich viel Freude machte und dennoch hat sich gerade in derselben Zeit eine Verschlimmerung des Zustandes eingestellt. In der Analyse, ein paar Tage vor dem