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Ein einführender, guter Aufsatz über Theorie und Praxis der Psychoanalyse, der von der Diskussion der freien Assoziation ausgeht, die Themen des Widerstandes und der Verdrängung in knapper Form bespricht und nun die Erklärung für die Wirkungen der Psychoanalyse gibt. Die Bedeutung des Agierens und des Wiederholens von Erlebnissen während der Psychoanalyse, die Phänomene der Übertragung als wirksamer Faktor in der Kur, die Umwandlung der Wiederholungstendenzen in Erinnerung, werden sehr geschickt dargestellt. Vom therapeutischen Sinn der Rückführung des verdrängten Materials aus findet der Verfasser einen Weg zur Darstellung der die Neurose verursachenden Konflikte und der mißglückten Verdrängung. Der Verfasser gibt instruktive Beispiele der Genese konversionshysterischer, zwangsneurotischer, phobischer Symptome und zeigt den Charakter des Symptomes als eines Kompromißausdruckes der verdrängenden und verdrängten Tendenzen. Die Überdeterminiertheit des Symptomes und die historische Schichtung wird an Beispielen dargelegt. Einige Bemerkungen über das Zusammenwirken von Konstitution und infantilem Erleben, über Ichideal und Aktualich sowie über die Bedeutung der Angst im Gefüge der Neurose machen auf diese Faktoren aufmerksam. Bedenkt man, daß der Verfasser kaum zehn Druckseiten für seinen Aufsatz, der so schwierige Themen in klarer, das Wesentliche hervorhebender Form behandelt, zur Verfügung hatte, so wird man seine Darstellungskunst uneingeschränkt anerkennen müssen. Wir wollen schließlich auch ein