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Es wird zwischen Kokainisten und Kokainomanen unterschieden. Erstere kommen durch körperliche Leiden zur Kenntnis des Kokains, letztere gebrauchen es von Anfang an als Genußmittel. Das Kokain hebe Hemmungen auf, d. h. die Freudsche Zensur zwischen Vorbewußtem und Unbewußtem. An Hand eines Falles wird gezeigt, wie das Kokain verdrängte Libido, zum Beispiel Homosexualität, aktivieren könne. Kokainomanen werden nur Individuen mit einer bestimmten Disposition. (Ist es nicht wahrscheinlicher, daß die einmal erlebte Wirkung des Kokains, eben die Erlösung verdrängter Triebkräfte unter herabgesetzter Zensur an den Kokaingenuß fixiert?) Die Halluzinationen sind auf Hyperästhesie der Sinnesorgane, auf ein Insuffizienzgefühl