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Die Zusammenhänge zwischen Selbstmord und Sexualität werden hier kurz untersucht, auf die Bedeutung verschiedener sexueller Motive, den Zusammenhang mit Menstruation, Schwangerschaft und Klimakterium wird hingewiesen. In der Ätiologie der Schülerselbstmorde wird die Sexualangst hervorgehoben. Auch „für den im übrigen psychoanalytischen Gedankengängen nicht Folgenden“ sei die enge Verknüpfung der Vorstellungen vom Bestehen einer Prüfung, von der Lösung einer Aufgabe etc. mit sexuellen Affekten zweifelsfrei. Die nach der Lehre der Psychoanalytiker dabei wirksamen Mechanismen sollen wegen ihrer „Unerweislichkeil“ nicht erörtert werden, dagegen sei der Zusammenhang der Schülerselbstmorde mit Pubertät und Onanie fraglos. Bei Besprechung der Doppelselbstmorde fällt auch das Wort Inzestmotiv. Die weiteren Ausführungen des Verfassers sind unzweifelhaft richtig, die Erklärungen, die er gibt, oberflächlich und dürftig.
Th. Reik.