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Ehrenmitglied der ”Ungarländischen Psychoanalytischen Vereinigung“.
Es ist nur am Platze, daß ein Artikel, der als Beitrag zu der Festschrift zu Ehren Dr. Ferenczis geschrieben ist, an eine oder die andere seiner charakteristischen Ansichten anknüpft; der vorliegende Artikel tut dies in mehr als einer Hinsicht. Wir danken Ferenczi, mehr als irgend einem anderen, unsere dämmernde Erkenntnis, wie subtil die Zusammenhänge zwischen den psychischen und physischen Störungen sind, ein wichtiges Gebiet, das wir erst zu betreten beginnen. Er hat gezeigt, daß sowohl geistige als auch körperliche Krankheit manchmal ihre Ursache in den gleichen Faktoren haben können, nämlich in unbefriedigten Gelüsten, ein Mechanismus, der von der bekannten hysterischen Konversion ganz verschieden ist. Ich möchte nun auf eine noch indirektere Art hinweisen, in welcher gewisse geistige Tendenzen zu ernster körperlicher Krankheit führen können, durch falsche Assoziationen von symbolischer Art, die sich auf die Vorstellung von Krankheit beziehen, Assoziationen, die zu einem Benehmen führen, welches die betreffende Person, unwissentlich, der Gefahr aussetzt, sich diese Krankheit durch Ansteckung zuzuziehen.
Die hier besprochene Art von ansteckender Krankheit wird durch die Respirationsorgane erworben; über ihren Umfang soll später gesprochen werden. Diese Art Krankheit bekommt man durch das einfache Einatmen infizierter Luft und die Gefahr der Ansteckung wird ins Ungeheure vermehrt durch unzureichende Ventilation, wo Infektion vorhanden ist. Nichts könnte daher die Gefahr der Ansteckung mehr begünstigen als der vorherrschende Glaube, resp. Aberglaube, daß diese Krankheiten eine Ätiologie haben, die der unseren direkt entgegengesetzt ist, das heißt, daß sie dem bösen Einfluß kalter Luft zuzuschreiben sind oder dem,