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Ablehnung des Versuches, den Begriff des Bewußtseins soweit zu strecken, daß er auch die niedrigsten Bewußtseinsstufen in sich faßt. Es gibt ein Unbewußt-Psychisches. Methodologisch: wie soll „das Nichtbewußte den Gegebenheitscharakter des Psychischen erlangen?“
Ablehnung der Annahme einer ununterbrochenen psychischen Kausalreihe. Die Psychoanalyse biete aus sich heraus kein Kriterium für die Richtigkeit ihrer Behauptungen. Deutung sei nicht wissenschaftlich. Freud selbst gebe zu, daß das Urverdrängte rekonstruiert werden müsse. Es gibt kein Kriterium für die Richtigkeit der Konstruktion.
Jede andere Deutung könnte ebenso richtig oder falsch sein. — Die Dynamik der psychoanalytischen Heilung sei nicht klar. Freuds völker-psychologiscbe Untersuchungen hätten keine Bestätigung der Neurosenlehre gebracht, „von einer wirklich unabhängig festgestellten Parallelität der Vorgänge“ kann keine Rede sein. Es handle sich lediglich um eine Umdeutung der Völkerpsychologie, die von anderen Ethnologen und Massenpsychologen geliefert wurde. Das „Unbewußte“ Freuds ist, insoweit es nicht vom Bewußtsein nach Aufhebung der Widerstände agnosziert wird, „nicht Gegenstand einer gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnis“. Immerhin gehe aber „aus der Unfähigkeit einer Methode, aus sich heraus Kriterien für die Richtigkeit ihrer Ergebnisse zu liefern“, noch nicht deren Unbrauchbarkeit hervor. „Und aus der Unbeweisbarkeit oder Unanerkennbarkeit eines folgt noch nicht dessen Nichtexistenz.“ „Logisch ist nur an der unbedingten Unterscheidung zwischen Wissenschaftlichkeit und Deutungsmöglichkeit, methodologisch auf die gewaltige kritische Unbekümmertheit hinzuweisen, ich möchte sagen auf die Selbstgenügsamkeit der psychoanalytischen Methode, die im ewigen Zirkel immer Neues durch gewagte Kombinatorik aus sich gebiert, ohne nach anderweitigen, wirklich selbständigen Bestätigungen auszuschauen.“
Es wäre sehr zu wünschen, wenn jene Forscher, die erkenntniskritisch und methodologisch soviel gegen die p