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Es ist ein Mangel dieses Buches, daß man ihm seine ursprüngliche Bestimmung zur Doktorarbeit an seinem Zuschnitt ansieht, der eher den Anforderungen einer Prüfungskommission als den Bedürfnissen der gewöhnlichen Leser gerecht wird. Die Tatsachen, die Dr. Varendonck verbringt, könnten bei einer knapperen Fassung in mehr konzentrierter Form nur gewinnen; auch verschiedene langatmige Ausführungen dürften gestrichen werden, ohne dem Verständnis zu schaden.
Von diesen formalen Nachteilen abgesehen, enthält die vorliegende Arbeit viel Interessantes. Dr. Varendonck bespricht die von ihm sogenannte „dupli-kative Erinnerungstätigkeit“ (einfaches Wiederauftauchen der Erinnerungsbilder), ferner die „synthetische Erinnerungstätigkeit“, wie sie bei den Vorgängen der Perzeption und Konzeption wirksam ist. Die Perzeption betrachtet er als eine durch Reize aus der Außenwelt hervorgerufene Synthese; Vorstellungen, Gedanken