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Der klinische Teil der psychoanalytischen Literatur in Amerika ist ebenso wie die schon besprochenen theoretischen Arbeiten arin an originellen Ideen und weit entfernt von einem wirklichen Verständnis der deutschen Originalliteratur. Eine neu erschienene Arbeit Brills (20) ist das Beste, was auf diesem Gebiete hinzugekommen ist.
Conklin (43), der die Häufigkeit bestimmter Phantasietypen auf Grund von Fragebogen feststellen will, entfernt sich durch diese Methode von der psychoanalytischen Arbeitsweise. Als Ergebnis seiner Untersuchungen, die sich auf das Vorkommen der Adoptionsphantasie beziehen, kann er feststellen, daß von etwa neunhundert Jugendlichen achtundzwanzig Prozent sofort eine derartige Phantasie reproduzieren konnten. Der Autor bestätigt im allgemeinen die Beobachtungen Ranks und fügt hinzu, daß es ein bestimmtes Stadium gibt, in dem das Kind Phantasien über eine niedere Herkunft bildet. Eine besondere Bestätigung erfahren die Ausführungen Ranks, die sich auf die Entstehungsbedingung für die Phantasie beziehen, die der Autor in einer vermeintlichen Vernachlässigung oder einem Zärtlichkeitsmangel von seiten der Eltern sieht; von anderen hinzukommenden Ursachen zählt er ferner auf: längere Trennung von den Eltern, Disharmonien im elterlichen Eheleben, Mangel an Umgang und das Fehlen geistiger und körperlicher Ähnlichkeiten zwischen Eltern und Kind. Bei ungefähr fünfzig Prozent dieser Fälle war die Folge der Phantasie eine Entfremdung von den Eltern. Die Untersuchungen Conklin « bedeuten eine interessante Erweiterung und Bestätigung psychoanalytischer Folgerungen.
Mühl (146) stellt die willkürliche Behauptung auf, daß das automatische Schreiben als Schlüssel zum Verständnis der Persönlichkeit dienen kann, und empfiehlt seine Anwendung bei der Erforschung psychogener Erkrankungen.
Als Beitrag zur Analerotik beschreibt Meagher (139) den Fall eines vier-undzwanzigjährigen Malers, der ein großes Trinkglas in seinen Darm einführte.