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Es handelt sich ran den Versuch einer Analyse des psychoanalytischen Triebbegriffes, der im Lichte der Lehre von den erogenen Zonen sich darstellt als ein Sammelbegriff für die motorische Seite der erlebten Lustsensationen. Bei genauerer Analyse der Lust- und Unlustsensation erweist sich nicht nur ihr inniger Zusammenhang, sondern das Triebhafte an sich kann als Ausdruck der Lustsensation verstanden werden, nach Wiederholung zu verlangen. Aus der Zusammenfassung: Die innersekre-torische Erogenität der Organe ist nicht unmittelbare Grundlage des Partialtriebes, sondern wird es mittelbar durch die mit der somatischen Erregung parallel gehende Lustsensation. Der Sexualtrieb ist funktionell die motorische Seite aller in der Onto- und Phylogenese erlebten Lustgefühle, psychologisch ein Ausdruck des Gedächtnisses für bereits empfundene Lust. Die funktionelle Eigenartigkeit der Sexuallust, wiedererlebt werden zu müssen, bildet das eigentliche Triebproblem.
Autoreferat.