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Verfasser berichtet, wie Freud die Psychoanalyse zur Erforschung und Heilung der Neurosen geschaffen hat und wie er dabei zur Analyse der Träume geführt wurde.
Die „Traumdeutung“ war vielen Menschen ein Dom im Auge. Auch Verfasser lehnte dieselbe anfangs ab. Nachdem es ihm jedoch gelungen war, einige seiner eigenen Träume befriedigend zu deuten, hat er ihren Wert erkannt; jedoch kann er nicht allem beistimmen, was Freud behauptet. Manchmal verallgemeinert Freud vorschnell und seine starke nervöse Sexualität beeinflußt immer seine Phantasie. „Fortwährend genötigt, sexuelle Gefühle zu unterdrücken, rächen sich diese an seiner Phantasie wegen ihrer Verdrängung. Sein wissenschaftlicher Sinn, der ihn einerseits behütet, erfüllt anderseits die Rolle des entladenden Traumes, indem er in der Form einer Sexualtheorie die Welt so gestaltet, wie der Träumer sie wünscht, nämlich so wie er selber ist. Die ‚Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie’, wenn auch in wissenschaftlicher Absicht verfaßt, enthalten tatsächlich die langweilige Erzählung des Traumes eines Hypersexuellen.“ Verfasser gibt eine verzerrte Beschreibung von Freuds Auffassung der infantilen Sexualität. Schließlich aber meint er: „Jedoch kann man annehmen, daß die Innigkeit zwischen Mutter und Sohn und Vater und Tochter nicht mit Umgehung des Geschlechtlichen besteht. Und dieses zugegeben, kann man nicht verneinen, daß einige Kinder in dieser Hinsicht unbewußt sehr weit gehen können!“
Dann führt Verfasser aus, daß zwei wichtige Quellen des Traumes von Freud gefunden wurden, nämlich die Ereignisse des Traumtages und die der Kindheit, und erläutert dies durch viele Beispiele. Er fährt fort: „Eine dritte, nicht weniger wichtige Quelle ist der Geschlechtstrieb, aber nicht der hypothetische Freuds, welcher zwischen dem dritten und fünften Jahr so stark sein soll, sondern der reelle des Erwachsenen.“ — Dieser Trieb gibt sich kund in Symbolen und deren Bedeutung soll gefunden werden. Er erwähnt dann mehrere Beispiele von Traums