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Ein lesenswertes Buch, das eine empfindliche Lücke in der spezifisch sexuolo-gischen Literatur zum Teil auszufüllen imstande ist: die offizielle Sexuologie hatte sich bisher nur sehr wenig psychoanalytischer Forschungsergebnisse über die Sexualität bedient, dieses Buch steht, man darf es sagen, im Zeichen Freuds. Die Fr eudsche Libidotheorie, insbesondere die Lehre von der infantilen Sexualentwicklung, den erogenen Zonen, ja sogar der „polymorph-perverse“ Charakter des Kindes sind zum größten Teile angenommen undin verständnisvoller Weise bei Erörterung der sexualpathologischen Phänomene verwertet. Man hat den Eindruck, daß der Autor die Psychoanalyse verarbeitet hat, trotzdem wird oft, auch an Stellen, wo so ziemlich alle wesentlichen Grundthesen der Psychoanalyse akzeptiert sind,