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Autor bespricht die diversen psychotherapeutischen Methoden, darunter am ausführlichsten die Psychoanalyse: Sie verdankt ihre außerordentliche Verbreitung dem Umstand, daß sie eine vollwertige Überwindung der Unzulänglichkeit auf psychotherapeutischem Gebiet versprach. Alle Methoden der Psychotherapie haben nur ein eng begrenztes Gebiet: alle biologisch angelegten Organneurosen, vasolabile Symptome, respiratorische oder artikulatorisch-phoneti-sche Funktionsstörungen, nervöse Dysfunktionen der Eingeweide und des Urogenitalsystems seien unbeeinflußbar durch verstandesmäßige Belehrung. Aber auch die Psychoanalyse habe nicht gehalten, was sie versprochen hat. Sie hat es nicht halten können, weil auch ihr therapeutischer Grundzug die „Übertragung“, das heißt die Suggestion sei. Hier hat sich beim Autor, wie schon bei so vielen anderen, ein grobes Mißverständnis eingeschlichen. Er meint nämlich, Freud habe die therapeutische Wirksamkeit der Psychoanalyse ursprünglich aus dem Abreagieren, später aus der Übertragung erklärt. Es wird übersehen, wie oft in den betreffenden psychoanalytischen Arbeiten betont wurde, daß die Übertragung nur das wesentlichste Vehikel der Kur bleiben darf. Ist es doch geradezu ein technischer Fehler, suggestive Erfolge nicht als solche zu erkennen und zu zerstören. Sicherlich ist das Problem, wie die Psychoanalyse heilt, auf welchem Wege die psychoanalytische Heilung eintritt, nicht völlig gelöst. Die Heilungen laufen je nach Leiden, Charakter usw. verschieden ab. In dem einen Falle steht