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In Fortsetzung der Schrötter sehen Versuche wird einer Versuchsperson aufgetragen, gewisse sexuelle Szenen verstellt zu träumen. Der Versuch gelingt, „die meisten Symbolisierungen (entsprechen) ganz dem Freud sehen Schema.“ Von der Bestätigung der bekannten Symbolbedeutungen abgesehen, strotzt der Aufsatz von Zweifeln, Warnungen vor Verallgemeinerung, geradezu phobisch anmutender Sicherung gegen die Möglichkeit, daß dieser gelungene Versuch für die Richtigkeit auch anderer Freudschen Grundthesen spräche, und erschöpft sich schließlich in methodologischen Bedenken. „ … Durch diese experimentelle Methode des Nachprüfens (ist) auch die psychoanalytische Methode als Verfahren wenigstens bis zu einem gewissen Grade und mit aller gebotenen Kritik sichergestellt, ihre Brauchbarkeit erwiesen.“
Dr. W. Reich (Wien).