You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Moos empfiehlt eine „psychoanalytische synthetische Methodik“. Bei dieser sind erst im „Unterbewußtsein“ verdrängte Affekte aufzufinden, woran sich „deren Abbau und ihre Regulierung durch die Kranken“ anschließt. Dazu sind 40-50, exentuell 100 Sitzungen nötig — Ursachen für die Anfälle sind psychischer Schock, „Flucht in die Krankheit“, Erinnerung an frühere Anfälle; auch während der Behandlung treten die Anfälle auf, wenn an das Unbewußte gerührt wird.
So erfreulich es ist, daß von klinischer Seite der Psychoanalyse des Asthma Aufmerksamkeit geschenkt wird, so sehr kann doch gefordert werden, daß der Aufmerksamkeit Schenkende die PsA. auch kennt und nicht den Unsinn einer „psychoanalytischen Synthese“ vorschlägt.
Dr. O. Fenichel (Berlin).