You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
„Perversionen“ sind in den letzten Jahren in den ehemals russischen Randstaaten viel häufiger geworden. Ob aber die Zahl anhaltender „Perversitäten“ in Zusammenhang mit den Kriegs- und Revolutionserscheinungen gestiegen sei, hält Siebert für fraglich. Daß perverse Akte bei Terroristen häufig Vorkommen, spreche für einen Zusammenhang von Terror und Sadismus, obwohl eine psychoanalytische Erklärung jenes durch diesen als einseitige Übertreibung zurückgewiesen wird. Es wird der Fall eines dreißigjährigen Offiziers ohne Erklärungsversuch geschildert, der bei der Vorstellung, angeschossen zu werden, zum Orgasmus kam und deshalb ein Duell provozierte. Auch wird betont, daß Leute, die den Koitus per os ausüben, sonst nicht Psychopathen zu sein brauchen.
Dr. O. Fenichel (Berlin).