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1) : Le Idee di Sigmund Freud sulla sessualita. Rassegna di studi sessuali. Anno I. No. 2. 1921.
2) : La psicoanalisi (in occasione dello studio clinico di un caso di psicastenia). Annali di Nevrologia. Anno XXXIX, Fase. II—III.
3) : La dinamica dei psichismi secondo la psicoanalisi e lo stato attuale di questa scienza in Italia (Comunicazione al VII. Congr. internaz. di psicoanalisi, Berlino, 1922). Archivio Generale di Neurologia, Psichiatria e Psicoanalisi 1922, vol. III.
4) : Cos'e il sogno? La Coltura Medica Moderna. Anno I. Vol. N. 10. 1922.
5) : Trauma sessuale, nevrosi di difesa e psicoanalisi. Rassegna di studi psichiatrici. Vol. XII, fase. 4-5, 1923.
6) : Socrate psicoanalista e psicoterapeuta. Quaderni di Psichiatria, vol. X. Nr. 11, 12, 1923.
Im folgenden soll keineswegs eine vollständige Übersicht über die italienische psychoanalytische Literatur seit dem Jahre 1919 gegeben werden1, sondern nur über einige neuere, wichtige Arbeiten, welche die Stellung der italienischen Forscher gegenüber der Analyse in Zustimmung und Ablehnung repräsentativ bezeichnen, referiert werden.
Assagioli (1) liefert eine knappe, kritische Wiedergabe der „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ Freuds. Der Autor zeigt sich der Psychoanalyse günstig gesinnt, sieht jedoch in Freuds Anschauungen manche Übertreibungen. Einige Bemerkungen zeigen, daß er sich in der analytischen Denkrichtung nicht völlig zurecht findet. Er bemängelt in der Erörterung der infantilen Sexualität, daß Freud den großen Unterschieden, die zwischen normalen und zur Neurose disponierten Kindern bestehen, nicht genügend Rechnung getragen habe; der Begriff der Libido sei wegen seiner Elastizität und Zweideutigkeit wenig glücklich gewählt. Manche Formen der Angst stünden direkt mit dem Selbsterhaltungstriebe in Zusammenhang, was