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In einem großen, hellen Saal sitzt ein genialer Entdecker mit seinen Schülern; alle mikroskopieren eifrig mit dem vom Meister angegebenen Instrument und die reichen Resultate der Forschung gewinnen immer mehr an Ansehen auf der ganzen Welt. Da tritt ein Naturphilosoph ein, der sich eingestandenermaßen von der Richtigkeit der Entdeckungen dieser Forscher überzeugt hat, aber ihn zwackt seine Gelehrsamkeit, er schiebt die Brille auf die Nase, kritisiert und verwirft das Mikroskop, es sei theoretisch falsch, der Brennpunkt, die Lichtstrahlen mißbraucht. usw. Der Gelehrte, solche Heimsuchungen gewohnt, kehrt sich nicht daran; er arbeitet weiter und denkt mit Goethe; „Wer der Welt etwas geben will, darf sich nicht mit ihr einlassen.“ Nur ein oder der andere Schüler begeht leider den Fehler, sich mit dem Buchgelehrten, der sich weigert, ins Mikroskop zu sehen, in eine Diskussion einzulassen …
Allers' Versuch, mit formal-logischer Kritik an die Psychoanalyse heranzutreten, ist ebenso gescheitert, wie ernstere und gewissenhaftere analoge Versuche vor ihm.
Dr. E. Hitschmann (Wien).