You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Allgemeine und philosophische Ausführungen über die Berechtigung der Psychoanalyse, die er als Methode der Einfühlung und künstlerischen Erfassung des individuellen Menschen und der Metaphysik nahestehend bezeichnet. Die Arbeit verrät wenig Kenntnis der Werke Freuds und vertritt keine eigene Ansicht, die Zustimmung oder Widerlegung verdienen würde. Zwischen vagen theoretischen Ausführungen findet sich eine dezidierte Verwerfung der psychoanalytischen Ambulatorien und der Laienanalyse. Obgleich er als Schüler Windelbands die Einteilung in Geistes- und Naturwissenschaften ablehnt, nimmt er später zur Lehre vom Unbewußten folgende Stellung ein: diese Art der Psychologie (das heißt die der Dichter, Seelsorger, Künstler imd Psychoanalytiker)