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Was der Autor in diesem Vortrag über das Sexualproblem sagt, bringt nichts Neues. Bei der Besprechung der therapeutischen Seite des Problems will er auf die Möglichkeit hinweisen, die Perversionen, speziell die Homosexualität, auf hormonalem Wege bei gleichzeitiger Psychoanalyse zu behandeln, weil die bisherigen Mitteilungen über psychotherapeutische Heilungen nach seiner Meinung nicht überzeugend sind, andererseits auch keine verläßlich beobachteten Fälle von hormonaler Beeinflussung bekannt sind. Es ist beachtenswert, daß der als Urologe angesehene Verfasser die Forderung aufstellt, alle Fälle von Sexualanomalien nach psychologischen Gesichtspunkten auf ihre Genese zu untersuchen.
Dr. F. Deutsch (Wien).