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Einige meiner letzten psychoanalytischen Aufsätze beschäftigen sich mit der Ergänzung unserer therapeutischen Technik durch gewisse „aktive“ Maßnahmen. Diese Arbeiten waren mehr im Allgemeinen gehalten; sie brachten keine Einzelheiten über die Art und Weise der Anwendung dieses psychotherapeutischen Hilfsmittels und ließen so für mißverständliche Auffassung zu viel Spielraum übrig. Ich halte es darum für meine Pflicht, mich über meine technischen Erfahrungen etwas eingehender zu äußern. Allerdings bin ich auch heute nicht in der Lage, den Gegenstand systematisch zu behandeln, das gestattet mir die Vielseitigkeit und Weitverzweigtheit des Materials einstweilen nicht; immerhin hoffe ich durch Hervorhebung charakteristischer Beispiele aus der Praxis zeigen zu können, wie etwa die sogenannte Aktivität mit Erfolg gehandhabt werden kann, wie man sich ungefähr die Erfolge theoretisch klar machen dürfte und wie sich diese Einzelheiten in das übrige analytische Wissen einreihen. Natürlich werde ich es nicht versäumen, an passender Stelle auf die Grenzen der Anwendbarkeit der Aktivität, ja auch auf neue Schwierigkeiten hinzuweisen, die sich gelegentlich statt der erwarteten Förderung aus ihr ergeben können. Wie jede Einzeluntersuchung, ist auch die vorliegende notwendigerweise mit dem Übel einer gewissen Einseitigkeit behaftet. Indem man seine Thesen gegen alle erdenklichen Einwände verteidigt, erweckt man nur zu leicht den Eindruck, als wollte man das als Neuigkeit Vorgeschlagene auf Kosten dessen, was bisher für richtig galt, anpreisen; man verfällt bei dieser Verteidigungsarbeit leicht ins Advokatorische. Zur Abwehr dieses sicherlich falschen Anscheines bleibt dem Autor nichts anderes übrig als wiederholt zu versichern, daß die sogenannte Aktivität die bisherige Analyse keineswegs ersetzen, sondern sie an einigen Punkten und bei gewissen Gelegenheiten ergänzen will. Der Versuch, die bisherige psychoanalytische Technik einfach durch eine Reihe von aktiven Maßnahmen und