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Angeregt durch das Unternehmen des Leipziger Philosophen Raymund Schmidt, eine „Philosophie der Gegenwart“ in der Weise zu geben, daß die einzelnen Forscher selbst in biographischer Form ihr eigenes Werk darstellten, hat Grote diesen Gedanken auf die Medizin übertragen und ist am Werke, eine Sammlung von „Autoergographien“ der hervorragenden lebenden Mediziner herauszugeben. In den gewöhnlichen Sammelwerken — so äußert sich Grote in seinem Vorwort — werden die einzelnen Mitarbeiter der Aufgabe, ihre Person der Sache unterzuordnen, nur soweit gerecht, als sie die dazugehörige Anpassungsfähigkeit besitzen. Dieser Mangel soll bei dem vorliegenden Unternehmen in einen Vorzug verwandelt werden. Die einzelne Forscherpersönlichkeit soll als solche zu ihrem Recht kommen und selbst