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Eine interessante Skizze von dem Phantasieleben eines sechsjährigen skandinavischen Mädchens, das nach Scheidung der Eltern mit seiner Mutter und der achtzehnjährigen Stiefschwester zusammenlebt. Die Autorin beobachtet, daß das übermäßig intensive Phantasieleben und ein starkes Ichideal das Einsetzen der Latenzperiode verzögern; die Phantasie wird zum einzig möglichen Kompromiß zwischen der Realität und den Wunschregungen. Die dem Kinde sehr nahestehende Autorin beobachtet verschiedene gegen ihre Person gerichtete Liebes- und Haßregungen, die ein deutliches Bild der Ödipussituation geben. Der hier beschriebene Mechanismus einer zwanghaften Pseudologie und Kleptomanie und ihrer Beziehung zueinander