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Auf Einladung der „Berliner PsA. Vereinigung“ hielt Dr. Siegfried Bernfeld (Wien), in Berlin vom 24. Sept. bis 3. Okt. 1924, vor einem weiteren Kreise von Gebildeten fünf Vorträge über „Psychoanalyse und Erziehung“. (Hörerzahl etwa 150.)
Dr. Georg Groddeck (Baden-Baden) hat an der „Lessing-Hochschule in Berlin im Oktober 1924 einen Vortragszyklus über „Das Es (Einführung in die PsA.)“ gehalten.
Im Oktober und November 1924 hielt Frau Dr. Horney (Berlin) auf Aufforderung des Reichsvereins der Sozialbeamtinnen und ebenso auf Einladung der Berufsorganisation der Kindergärtnerinnen und Hortleiterinnen zwei Vorträge über das Thema: „Was kann die Psyc hoanalyse der Sozialbeamtin respektive den Erzieherinnen geben?“ In bei den Diskussionen zeigte sich neben viel Ablehnung der leitenden älteren Persönlichkeiten ein zweifelloses Interesse bei den jüngeren.
Fräulein Ada Schott (Berlin), hielt am 9. November 1924 in Görtlitz auf Ersuchen einer Lehrervereinigung einen Vortrag über die Psychologie des kindlichen Trieblebens auf Grund der psychoanalytischen Erfahrungen.
Am 24. Nov. 1924 hielt Dr. Paul Bjerre (Tumba) an der „Lessing-Hochschule“ in Berlin über „Heil, Heilkraft, Heiligkeit“ einen Vortrag, der in der Tagespresse als „Endabrechnung mit der Psychoanalyse“ angekündigt wurde. Der Vortragende beschränkte sich jedoch vollends auf die Darstellung seiner — mehr transzendentalen als psychologischen — Lehren, ohne auf eine Diskussion mit der PsA. einzugehen.
R.
Die „Psychoanalytische Gesellschaft Leipzig“ hielt im Jahre 1924 allwöchentlich eine Sitzung ab, wobei die Freu dschen metapsychologischen Schriften sowie die neuen Veröffentlichungen zur Technik seminaristisch besprochen wurden.
Frau Dr. Benedek sprach ferner auf Einladung der „psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft des Psychologischen Seminars des Leipziger Lehrervereines“, (Leiter Herr Ranft) an zwei Abenden in diesem Institut über „Grundbegriffe der Psychoanalyse“ und Herr Ranft hielt an gleichem Ort einen ausführlichen Ei