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Eine Patientin kommt eines Tages unter anderem auf ihren Aufenthalt in Paris im Alter von 12 bis 13 Jahren zu sprechen, wobei sie ziemlich indifferentes Material mitteilt. Am nächsten Tag kommt sie in etwas deprimierter Stimmung mit der Angabe, sie hätte die Nacht sehr unruhig geschlafen, laut geschrieen, so daß ihre Tante aus dem Nebenzimmer zu ihr kam und sie weckte; an Träume könne sie sich aber nicht erinnern. Nach einer kurzen Pause erzählt sie weiter: „Gestern gegen Abend, als es im Zimmer ziemlich dunkel war, habe ich mich plötzlich an eine schreckliche Geschichte aus der Zeit meines Pariser Aufenthalts erinnert. Ich hatte in Paris ein Zimmer im fünften Stock mit einem Fenster nach dem Hof, auf dem immer Katzen herumliefen. Eines Abends, als es im Zimmer schon ziemlich dunkel war, erschien plötzlich an meinem offenen Fenster ein großer, schwarzer Kater, setzte sich ruhig nieder und begann mich mit seinen gelben, leuchtenden Augen zu beschauen. Ich wurde ängstlich und wie er ganz unbeweglich da saß und mich mit seinen im Dunkel brennenden Augen fixierte, steigerte sich meine Angst bis zum Entsetzen; zitternd am ganzen Körper, verkroch ich mich in den entlegensten Winkel des Zimmers und blieb da wie verzaubert sitzen, ohne einen Laut von mir geben zu können. Der Kater kam am nächsten Abend wieder und der ganze Vorfall wiederholte sich. So ging es einige Tage hintereinander fast täglich, meine Angst nahm zu, so daß ich schon