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Die Anziehungskraft der Psychoanalyse auf Prof. Schultz äußert sich seit vielen Jahren darin, daß er sie kritisch umkreist. Jetzt von Dresden nach Berlin verzogen, ist er in einem psychoanalytischen Zentrum und der Möglichkeit eigener Analyse teilhaftig, die ihn von seinen Widerständen befreien könnte. Einstweilen aber coelum, non animam mutavit. Nur „schwere Fälle von Neurose sexueller Färbung“ will er psychoanalytisch behandelt sehen; alles andere mit Psychokatharsis, Hypnose oder Wachpsychotherapie. Stekels „Schnellanalysen“ (Dauer: wenige Wochen) hält er für — Analysen, Stekels dickbäuchige Bände sind ihm — „monumentale Monographien“. Daß ihre wissenschaftlichen Füße tönern sind, übersieht er.
Hitschmann (Wien)