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Der Autor berichtet von den Resultaten einer Selbstanalyse, bei der der Analysand seine Assoziationen durch ein bis zwei Stundenniederzuschreiben pflegte. Der Analysand hatte von einem psychoanalytischen Patienten von der Bedeutung des Kastrationskomplexes gehört, hatte aber nicht daran geglaubt. Es gelang ihm, über Erinnerungen an den Verlust von Milchzähnen, Analysen von Träumen, Ängsten und Deckerinnerungen, deren Gegenstand die Vorstellung der Kastration war, endlich eine verdrängte Szene aus dem vierten Lebensjahr zu reproduzieren, bei der ihm zur Strafe für einen exhibitionistischen Akt mit der Kastration gedroht und tatsächlich mit einer Schere vor seinem Penis herumgefuchtelt worden war. Mit dieser Reproduktion schwanden geringe zwangsneurotische Symptome.
Fenichel (Berlin)