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Dem diesjährigen „Ferienkurs der Universität Genf“ wird ein Wochenkurs über „Psychologie der Religion“ angegliedert, der in der Zeit vom 31. August bis zum 5. September stattfindet. Es werden u. a. Kurse halten: Prof. Claparède („La place de la psychologie de la religion dans la psychologie en général“), Prof. Pierre Bovet („La premiere adoration de l'enfant“), Prof. Piaget („La cosmogonie de l'enfant“). Pfarrer Dr. Oskar Pfister („Die psychoanalytische Untersuchung des Schuldgefühls und ihre Bedeutung für die praktische Theologie“), Privatdozent Georges Berguer („Le subconscient psychologique et son utilité en théologie“).
Von den Aufsätzen, die in den letzten Monaten in verschiedenen deutschen pädagogischen Zeitschriften über Psychoanalyse erschienen sind, nennen wir: „Die Deutsche Schule“, XXVIII., H. 8: Miethge, E., Die Psychoanalyse und ihre Bedeutung für die Erziehung. — „Allgemeine Deutsche Lehrerzeitung“, 13. März : Seeling, Otto, Die Psychoanalyse unter Berücksichtigung ihrer pädagogischen Bedeutung. — „Die neue Erziehung“, VII., H. 4: Wolfheim, Nelly, Gedanken zu einer Kindergartenreform („nicht eindringlich genug kann hervorgehoben werden, wie wichtig es gerade für den Erzieher des Kleinkindes ist, sich mit den Erkenntnissen der Psychoanalyse vertraut zu machen. Nur von dort her werden wir die Einsichten gewinnen, die zu einer wirklich richtigen Einstellung zum Kinde führen“).
Am 18. März und 29. April 1925 fand in der Berliner medizinischen Gesellschaft aus Anlaß eines Vortrages von Hattingberg eine Diskussion über die Psychoanalyse statt. Der Vortrag selbst war theoretisch gehalten und gab eine zusammenfassende Darstellung von den Lehren Freuds, in die der Autor stellenweise seine eigenen Anschauungen und Interpretationen eingeflochten hat. — In seinem Korreferat über „Moderne psychotherapeutische Methoden“, in dem Moll sich bemühte, Freud und Coué gleichzeitig „abzutun“, erklärte Moll das Wesen der