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Die Arbeit gibt ein kurzes Resumé des Behaviorismus und will zeigen, warum sich dieser im Gegensatz zur introspektiven Psychologie Mc Dougalls bewährt. Die Anfänge der Psychologie waren behavioristisch und der Behaviorismus
ist eine Rückkehr zum gesunden Menschenverstand jener Zeiten. Seine Grundlagen sind die Reaktionen des Individuums auf ein bestimmtes Objekt, auf eine Situation, oder die Vorhersage des Grundes für eine bestimmte Reaktion. Wenn man über den Ursprung des Übernatürlichen bei der allgemeinen Trägheit des Menschen nachdenkt, findet man, daß das menschliche Verhalten (behavior) leichter durch Furcht als durch Liebe bestimmbar ist. Auf der Furcht vor dem Vater beruht die Macht der Religion und des Aberglaubens, ebenso wie die moderne Psychologie; sie ist auch zum Teil die Ursache für die Überzeugungskraft von Mc Dougalls „argument for purpose“. Das Dogma des Seelenbegriffes hat von frühester Zeit an die Psychologie beherrscht, wobei Wundt das Wort „Seele“ einfach durch die Bezeichnung „Bewußtsein“ ersetzt hat, das ebensowenig beweisbar ist wie der frühere Begriff einer „Seele“. Diese Annahme und der Glaube an die Analysierbarkeit des Bewußtseins durch Introspektion erklären es, daß es ebensoviele Analysen wie Individualpsychologen gibt. Es fehlt dabei jede Kontrolle und jeder Maßstab. Der Behaviorismus beschränkt sich auf Objekte, die der Beobachtung zugänglich sind, seine Gesetze gelten nur für beobachtete Phänomene. Das Verhalten, oder mit anderen Worten: die Betätigungen und Äußerungen des Organismus, kann man beobachten. Die Behavioristen beschreiben das Verhalten mit Hilfe der Termini Reiz und Reaktion! Sie befassen sich mit dem menschlichen Leben in allen seinen Stadien. Der Behaviorismus untersucht den Reiz, der das Neugeborene zu einer bestimmten Verhaltungsweise veranlaßt, und findet, daß die Furchtreaktion nur durch laute Geräusche oder ungenügende Stütze verursacht wird. Wenn später zwischen dem lauten Geräusch und etwas anderem eine Assoz