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Professor Schultz, der die gesamte Psychotherapie zu seinem praktischen und literarischen Arbeitsgebiet gemacht hat, fordert die Psychotherapeuten aller Richtungen auf, sich zu gemeinsamer Arbeit und Organisation zu verbinden, um die gebührende Achtung und Form für ihr Fach zu erkämpfen. Des Autors Versuch einer Wesensschau der verschiedenen Methoden bringt unter anderem das treffende Urteil, daß „die sogenannte Individualpsychologie Adlers zur Zeit kaum mehr von Dubois Methodik zu unterscheiden ist“. In allen Methoden sei eine Annäherung an das pädagogische Problem nachweisbar, das Ziel jeder psychotherapeutischen Arbeit sei „die Persönlichkeit des Kranken, ihre Entwicklung und das Bestrehen, hier zu klären, zu bahnen und zu erleichtern“. Auch die Psychoanalyse heile in den meisten Fällen nicht durch Hebung und Bearbeitung vergessenen Materials, sondern durch das „psychoanalytische Erlebnis“, die Eigenart ihrer ärztlichen Persönlichkeitswirkung, die Übertragung in allen Auswirkungen und Formen. Die seelische Behandlung sei im Wesen gleichzusetzen einer — Bekehrung, die Heilung einer — Erleuchtung. Schultz führt daher hier Literatur zum Thema religiöser Bekehrungen an (James, Girgensohn