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Fließ, der es als Erster versucht hat, die Rhythmen der Lebensvorgänge mathematisch zu erfassen, bringt in diesem Biichlein Arbeiten meistens polemischen Inhaltes. Es ist über die Periodenlehre von Fließ nichts Neues zu sagen. Sie ist heute noch ebenso seltsam und eigentlich unverstanden, wie sie es bei ihrem ersten Erscheinen war. Man sieht noch immer erstaunt zu, wie Fließ von anscheinend ganz unhandlichen Zahlen nachweist, daß sie Summen oder Differenzen von ganzzahligen Vielfachen seiner einfachen (23 und 28 Tage) oder großeren Perioden (232, 23 × 28, 282) und 365 Tage) sind; manchmal rechnet er sogar mit dritten Potenzen. Und obwohl die Koeffizienten dieser merkwürdigen Perioden sehr oft interessante Regelmäßigkeiten erkennen lassen, steht man eigentlich vor einem neuen Rätsel, wenn es heißt, daß die Zahlen 23 und 28 Männlichkeit und Weiblichkeit repräsentieren und den Rhythmus der ganzen lebenden Welt beherrschen. Ob man es hier mit einem mysteriösen Zahlenspiel oder mit dem Ansatz einer weitreichenden wissenschaftlichen Erkenntnis zu tun hat, ist vorläufig nicht zu entscheiden.
M. Bálint (Budapest)