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Die Herausgeber dieser gesammelten Abhandlungen verkünden, daß sie, im Gegensatz zur psychoanalytischen Arbeit von Freuds Anhängern, aus der Erfahrung geschöpfte Erkenntnisse mitteilen. Gegenüber solcher Überheblichkeit der Autoren sei jedem der drei Hauptpunkte, in denen sich ihre Methode von der unsern unterscheiden soll, eine kritische Feststellung entgegengesetzt: 1) Die angebliche Voraussetznngslosigkeit erweist sich als ein vollständiger Mangel an Gesichtspunkten, die zur Ordnung der Beobachtungstatsachen und zur Gewinnung empirischer Erkenntnis unerläßlich sind; die „Anwendung der Libidotheorie“ auf den einzelnen Krankheitsfall wird abgelehnt, ohne begriffen worden zu sein. 2) Daß jede PsA. die aktuellen psychischen Konflikte zu berücksichtigen hat, weiß jeder Psychoanalytiker; er hat es aber nicht von Stekel gelernt. 3) Die als eine „aktive“ bezeichnete Technik der Autoren besteht in der bekannten Überrumpelungsmethode und verrät nur, daß es beim „Psychanalytiker“ dieser Art an der so notwendigen Geduld völlig fehlt und daß er unfähig ist, die Konflikte der Patienten wirklich und dauernd zu lösen, weil dazu, weit über die Behandlung der aktuellen Konflikte hinaus, das Aufdecken der frühinfantilen Schichten erforderlich ist.
Hárnik (Berlin)