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Die Jahresversammlung fand in Richmond am 12. Mai 1925 statt. Sie war von Mitgliedern und Gästen gut besucht. Von Mitgliedern waren anwesend: Drs. Burrow und Taneyhill aus Baltimore, Brill, Glueck, Oberndorf, Stern aus New York. Chapman und Sullivan aus Towson, Coriat aus Boston, Menninger aus Topeka, White aus Washington und Hutchings aus Utica, N. Y.
Es wurden folgende Vorträge gehalten:
Dr. I. H. Coriat: „Psychoanalyse und Literatur“. Erläuterungen zum Einfluß der Psychoanalyse auf die moderne Literatur. Diesen Erläuterungen geht eine kurze Besprechung der Entwicklung der Metapsychologie und der Ursache des Widerstandes gegen die Psychoanalyse, die eine empfindliche Verletzung des menschlichen Narzißmus ist, voran.
Dr. K. A. Menninger: „Psychoanalytische Untersuchung eines Falles von organischer Epilepsie“. Eine Patientin, behaftet mit organischer Epilepsie auf der Basis einer ausgeprägten Gehirnaffektion, entwickelt sich zur Zeit ihrer Verlobung zu einem infantilen Individuum, verschlechtert sich zur Zeit ihrer Eheschließung, im Verlaufe der psa. Behandlung wird ihr bis zu einem gewissen Grad geholfen, nach Scheidung und Rückkehr ins miitterliche Heim bessert sie sich noch mehr.
Dr. T. Burrow: „Psychoanalytische Improvisationen und die ‚persönliche Gleichung‘ “. Der Autor ist, um zusammenfassend seine eigenen Worte zu gebrauchen, folgender Ansicht: „In Ermangelung einer sozialen Übereinstimmung bei einem Versuchsverfahren, dessen Bedingungen nur auf einem mündlichen Übereinkommen beruhen, bin ich überzeugt, daß Psychoanalyse und Psychiatrie nur eine willkürliche Improvisation sein können, auf Grund der privaten vorgefaßten