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Prof. Freud schreibt uns zu dieser Veröffentlichung: „Der Verfasser ist mir als Mann von starker und unabhängiger Intelligenz bekannt, der wahrscheinlich infolge einer gewissen Eigenwilligkeit mit den zwei Analytikern, mit denen er es versuchte, nicht zurechtkommen konnte. Er wandte sich dann zur konsequenten Anwendung des Verfahrens der Selbstanalyse, dessen ich mich seinerzeit zur Analyse meiner eigenen Träume bedient habe. Seine Resultate verdienen gerade wegen der Besonderheit seiner Person und seiner Technik Beachtung.“
Vorliegende Arbeit enthält die vielleicht nicht uninteressante Mitteilung eines Vorfalls, den der Autor im Alter von etwa sechs Monaten erlebte und mit Hilfe der Psychoanalyse erinnern konnte. Mehrere bekannte Ärzte und Psychoanalytiker versicherten ihm, die Erinnerung an ein derart frühzeitiges Erlebnis sei ein verhältnismäßig seltener Ausnahmsfall, während Erinnerungen, die bis auf das erste Lebensjahr zurückgehen, ziemlich häufig vorkommen. Vor der Analyse reichte die Erinnerung des Autors nur bis zura vierten Jahr zurück.
Der Verfasser ist seinen Freunden, Herrn A. G. Tansley F. R. S., Frau Dr. J. H. Power und J. Stanley White, für einige Verbesserungen an der Darstellungsweise dieser Mitteilung verpflichtet.
Das betreffende Erlebnis wurde im Lauf einer Selbstanalyse erinnert, die im wesentlichen darin bestand, die eigenen freien Assoziationen ein oder zwei Stunden hintereinander schriftlich festzuhalten; diese Arbeit wurde lange Zeit hindurch fortgesetzt. Der häufige (wenn auch gewöhnlich unbegründete) Einwand, daß die Ergebnisse der Analyse vom Analytiker in das Seelenleben des Patienten hineingelegt werden, ist daher für diesen Fall nicht anwendbar, da gar kein Analytiker anwesend war. Es dauerte im ganzen 650 Stunden, bis das hier beschriebene Erlebnis erinnert wurde.
Der Autor begann diese Methode der Selbstanalyse bei sich anzuwenden, nachdem er mit zwei Psychoanalytikern, die keine strengen Anhänger der