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Katz versucht hier den Tastsinn aus seiner von Seiten der Psychologen ziemlich herabgesetzten Stelle emporzuheben. Der Tastsinn leiste doch mehr als die übrigen Sinne in der Erkennung der Materialien, in der Grundlegung der Begriffe der Physik, wie Undurchdringlichkeit, Widerstand,
Kraft und Reibung; die Hand, als vornehmstes Organ des Tastsinnes, sei somit auch das wichtigste, verläßlichste Instrument der Realitätskontrolle. Die vom Verf. durchgeführten Versuche sollen die Art des Tastsinnes bestimmen und die Feinheit seiner Angaben beweisen helfen. für die „Erscheinungsweisen“ der Tastphänomene soll ein analoger Gesichtspunkt, wie es eben durch Katz für die Farben geschah, durchführbar sein (Oberfläehentastung, raumfüllendes Tastquale). In dem V ibrationssinn wird eine dem Gehörsinn nahestehende Abart des Tastsinnes, doch schon mit dem Charakter eines Fernsinnes, nachgewiesen. Auf Einzelheiten wird Ref, in einer Abhandlung über die Ichorientierungen noch zurückkominen. Schade, daß der vielbelesene und weitblickende Verfasser von den Forschungsresultaten der PsA. nichts zu wissen scheint.
Hermann (Budapest)