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In zwei umfangreichen Bänden versucht der Autor eine kritische Wiedergabe der psychoanalytischen Grundbegriffe, wobei er einleitend erwähnt, daß er sich hauptsächlich, wenn auch nicht ausschließlich, an die Aufstellungen von Freud hält. Der erste Band ist dem theoretischen, der zweite dem praktischen Teile gewidmet; in Wirklichkeit ist aber diese Einteilung nicht streng durchgeführt.
Ein sich so stattlich präsentierendes Buch, das von einem Kliniker von der Autorität Morsellis verfaßt ist, verdient gewiß Interesse. Schon zu Beginn erklärt der Autor, daß die Psychoanalyse Achtung verdiene und das Recht habe, wohlwollend und unparteiisch beurteilt zu werden; er spricht auch von der großen Bedeutung und Verbreitung dieser neuen Wissenschaft, wobei er allerdings das Wort „Wissenschaft“ stets unter Anführungszeichen setzt.
Auch wir wollen in der Kritik dieses Buches unparteiisch sein; wissen wir doch