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Dr. A. Watermann und Dr. N. Costa haben in Hamburg aus psychoanalytischen Interessenten einen zwanglosen Kreis gebildet, der etwa dreißig Ärzte und einige Vertreter der Geisteswissenschaften umfaßt. Auf Einladung dieses Kreises hat die „Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft“ in Hamburg eine Vortragsreihe veranstaltet. Am 31. Januar 1926 sprach Dr. Franz Alexander über den Ödipuskomplex, am 21. März 1926 Dr. Hanns Sachs über die Traumdeutung, am 16. Mai 1926 Dr. Sándor Radó über die psa. Trieblehre und schließlich am 27. Juni Dr. Hanns Liebermann über den Nutzen des psa. Denkens für die medizinische Therapie. Die Vorträge wurden mit großem Interesse und Beifall aufgenommen. Der Zyklus wird im Winter 1926/27 fortgesetzt.
Dr. Siegfried Bernfeld hat im abgelaufenen Jahre in Berlin über psa. Themen folgende Vorträge gehalten:
In der „Deutschen Hochschule für Politik“ von Mai bis August 1926 einen wöchentlich zweistündigen Kurs über „Psychologische Probleme der Jugendfürsorge“. — Inder Buchhandlung Ostertag am 14. Januar 1926 über „Psychoanalyse und Öffentlichkeit“. — Im „Bund entschiedner Schulreformer“ am 19. März 1926 über „Das notwendige Schicksal der Versuchsschule“. — In der „Jungsozialistischen Vereinigung“ am 22. März 1926 über „Jugend und Erziehung“, 27. und 28. April über „Erziehung und Psychoanalyse“. — Im „Jüdischen Studenten verein“ im Februar 1926 fünf Vorträge über „Psychoanalyse und Sozialismus“. Im „Verein sozialistischer Ärzte“ am 14. Juni 1926 über „Psychoanalyse und Sozialismus“.