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Die letzten Arbeiten Ranks erregten in zweierlei Hinsicht allgemeineres Interesse: sie betonten in viel eindringlicherer Weise das Moment der Übertragung, oder wie R. es nennt der „analytischen Situation“, andererseits mahnten sie uns, die Mutterrolle des Arztes in dieser Situation mehr, als es bisher geschehen ist, in Betracht zu ziehen. Ich hatte bereits mehrmals die Gelegenheit benützt, auf die Bedeutung und den Nutzen des ersten Vorschlages hinzuweisen, und war ernsthaft bestrebt, mich von der Annehmbarkeit auch des zweiten zu überzeugen. Dem stand aber im Wege, daß R. es bisher unterlassen hatte, genaue Angaben über die von ihm befolgte Technik zu geben. Darum begrüßte ich, wie wahrscheinlich auch viele andere, mit großem Interesse das Erscheinen einer Arbeit über die Technik der Psychoanalyse aus R.-s Feder.1 Leider brachte die Lektüre dieses Buches dem Referenten und wahrscheinlich vielen seiner Arbeitsgenossen beinahe nur Enttäuschungen. Vor allem täuscht der Titel des Buches: es ist nicht die Technik der Psychoanalyse, die darin geboten wird, sondern eine Modifikation derselben, die sich so weit von der bisher geübten unterscheidet, daß es aufrichtiger gewesen wäre, wenn der Verfasser das Buch als die Ranksche Technik oder etwa die „Geburtstechnik“ der Neurosenbehandlung bezeichnet hätte; der jetzige Titel mag viele, die von den Wandlungen Ranks nichts wissen, wohl aber von seiner langen und ersprießlichen Arbeitsgemeinschaft mit Professor Freud, irreführen.