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Einer Mitteilung des Zentralvorstandes der I. PsA. V. zufolge besteht die Absicht, die Frage der „Laienanalyse“ dem nächsten Kongreß zur Beratung und möglichsten Regelung vorzulegen. Der Zentralvorstand hegt den Wunsch, daß bis zum Kongreß die Ansichten über diese Frage möglichst geklärt werden, und wandte sich daher mit der Bitte an die einzelnen Gruppen, die Erreichung dieses Zieles durch die Veranstaltung örtlicher Aussprachen zu fördern.
Wir wünschen derselben Intention zu dienen, indem wir zur Einleitung des internationalen Gedankenaustausches die Diskussion über die Frage der Laienanalyse auch an dieser Stelle eröffnen. Wir bitten alle Mitglieder der I. PsA. V., die sich an der Diskussion zu beteiligen wünschen, ihre möglichst kurz gefaßten Manuskripte ehestens an uns gelangen zu lassen. Die Beiträge sollen in unserem nächsten bzw. zweitnächsten Heft veröffentlicht werden.
Die Redaktion
Jeder ausübende Analytiker wird durch diese Frage nicht nur theoretisch, sondern auch in seinen persönlichen Interessen berührt — am stärksten natürlich derjenige, der selbst „Laien“-Analytiker ist. Diese Tatsache veranlaßt mich, statt einer unpersönlich geführten Diskussion die Schilderung meines Arbeitsfeldes und der dabei gewonnenen Eindrücke zu geben. Abgesehen davon, daß der Einfluß egoistischer Motive auf meine Parteinahme dadurch besser abschätzbar wird, läßt sich durch die Besonderheiten meiner Tätigkeit von einer neuen Seite her ein Ausblick auf unser Problem gewinnen. Den von Freud gegebenen Argumenten läßt sich ja kaum mehr etwas Wesentliches hinzufügen, so daß ein praktisches Beispiel trotz seiner individuellen Begrenztheit einer Polemik, die — wenigstens auf der einen Seite — nur das bereits Gesagte wiederholen kann, vorzuziehen ist.
Ich bin nun das siebente Jahr als Ausbildungs-(Unterrichts-)Analytiker an dem Berliner PsA. Institut angestellt. Meine Ausbildungsanalysanden waren und sind mit seltenen Ausnahmen Ärzte oder Studenten der Medizin. Diese Tätigk