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In dieser Arbeit liegt die bisher gründlichste Untersuchung der Beziehungen von Charakterbildung und oraler Organisationsstufe der Libido vor, ein Versuch zur systematischen Erfassung ihrer Zusammenhänge. Sie beginnt mit einer Übersicht über die bisherige einschlägige Literatur, wobei die Arbeiten von Freud, Jones und Abraham besondere Berücksichtigung finden; sodann stellt sie zusammen, welche psychischen Eigentümlichkeiten der Zeit der oralen Prävalenz zukommen und somit auch in oralen Charaktereigenheiten sich widerspiegeln: 1) Die Trennung von Subjekt und Objekt ist noch unvollständig. 2) Eß- und Sexualtrieb, ebenso Aggression und Liebe sind noch untrennbar miteinander verlötet. 3) Es besteht maximale Ambivalenz den Objekten gegenüber, die dem Ich noch nicht endgültig entgegengesetzt sind.