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Der Autor geht bei seinen metapsychologischen Erörterungen von dem Problem aus, welche Faktoren das Fortschreiten von einer Entwicklungsstufe der Libido auf die nächste bewirken. Als Beispiel nimmt er den für die soziale Anpassung so bedeutungsvollen Übergang von der ersten analen Stufe nach Abraham zur zweiten. Die Befriedigungen der ersten Stufe bestanden durchaus in autoerotischen Organsensationen. Nun wird das Kind durch die Außenwelt bewogen, diese Befriedigungen aufzugeben. Was erhält es als Kompensation? An Organempfindungen erhält es jedenfalls nur einen dürftigen Ersatz in den Sensationen der Sphinkteren; wirkliche Kompensation wird von zwei anderen Seiten geboten, die nicht mehr den Charakter direkter Sensationen an erogenen Zonen tragen; erstens von seiten der Objektliebe, die dem gehorchenden Kinde in höherem Maße zuteil wird, zweitens von seiten des Narzißmus, der Liebe zum eigenen Ich. Die Entdeckung einer neuen Machtfülle des Ichs, nämlich der willkürlichen Beherrschung der Sphinkteren, gibt eine neue Fülle von Befriedigungsmöglichkeiten, wobei diese narzißtische Muskelbeherrschung, die ja nach Abraham die verschobene Saugetätigkeit der ersten oralen Stufe darstellt, gleichzeitig die alte narzißtische Kränkung der Entwöhnung kompensiert. — Ein Kind, das, auf den Topf gesetzt, die Fäzes zurückhält, schätzt eben die narzißtische Kompensation der verlorenen Sensationen höher ein als die objektlibidinöse. Es sind also zwei Kräfte, die die Libidoentwicklung herbeiführen: 1) Der Erziehungseinfluß (wirkend über das Über-Ich), 2) der Narzißmus (direkt wirkend durch die Beziehung des Ichs zum Es). Einem Gedanken Wälders folgend meint der Autor, es könnten demgemäß zwei Verdrängungstypen unterschieden werden, erstens eine moralische „Über-Ich“-Verdrängung (“ich darf es nicht tun, Vater hat es verboten“), zweitens eine narzißtische (“ich darf es nicht tun, weil es zu mir nicht paßt“). Aber nicht nur negativ für die Verdrängung, auch positiv für die Ichentwicklun