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Eine Übersicht über die Ergebnisse des technischen Seminars läßt erkennen, daß den Lernenden die Handhabung der Übertragung die allerschwierigsten Aufgaben der analytischen Technik stellt; ja, daß die Schwierigkeiten größer sind, als man es nach den Andeutungen Freuds erwartete, da ja die Übertragung eine immer größere Rolle in der Kur zu übernehmen hat, ihre Bedeutung für den therapeutischen Erfolg dauernd wächst und die Auflösung der von ihr ausgehenden Widerstände zum zentralen Problem der Kur wird.
Auf die positive Übertragung und auf den Widerstand, der von ihrem unbewußten Anteil ausgeht, werden wir in den Arbeiten Freuds aufmerksam gemacht. Der negativen Übertragung, der bei genauerer Betrachtung in vielen Analysen, besonders in vielen gefährdeten und scheiternden Analysen der Hauptanteil am Widerstande zukommt, wird in den allerdings über ein Jahrzehnt zurückliegenden technischen Arbeiten Freuds weniger Rechnung getragen; doch liegt in ihrer Auflösung, das heißt in der Rückführung auf infantile, oft niemals bewußt gewesene Traumen- und Versagungsreihen ein mächtiger Hebel der Therapie, so mächtig deshalb, weil er vielfach an der tiefsten ätiologischen Schicht der Symptome, an ihrer charakterologischen Basis angreift.
Aus dieser so tiefen Verankerung der negativen Übertragung ergibt sich freilich auch die ganze Mächtigkeit des in ihr begründeten Widerstandes, aus ihrer Eigenschaft als Widerstand aber die so häufige Schwierigkeit ihrer für die Kur so notwendigen Entdeckung und Entfaltung; ja, vielfach ereignet es sich, daß lange vor der Bewußtmachung ihrer im Infantilen liegenden Motive sie selbst erst aus ihrer Latenz freigemacht werden muß und ihre Anerkennung durch den Patienten oft nur durch konsequente Nichtbeachtung alles vorgeschobenen Materiales und fortgesetzte Deutung dieses einen Widerstandes erzwungen werden kann.
Freud hat in den „zukünftigen Chancen der analytischen Therapie“ darauf aufmerksam gemacht, daß einer der Fortschritte der Therapie in