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Dr. S. Ferenczi, Präsident der Ungarischen Psychoanalytischen Vereinigung, beendigte am 2. Juni 1927 seine achtmonatige Lehrtätigkeit in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Einladung an ihn erging von der New School for Social Research, einer unter Dr. Alwin Johnson's Rektorat tätigen Schule. In dieser gab er in 18 Vorträgen eine zusammenfassende Darstellung der Entwicklung und des heutigen Standes der Psychoanalyse. In 25 Seminarabenden lehrte er in der unlängst gegründeten Gruppe amerikanischer Laienanalytiker. Zehn Seminarabende gab er einer aus etwa 20 Mitgliedern bestehenden Gruppe ärztlicher Psychoanalytiker. Die „New York Society for Clinical Psychiatry“ lud ihn zum Halten der Eröffnungsrede der Jahressitzung ein. Der Vortrag („Gulliver Phantasies“) wird in dieser Zeitschrift erscheinen. Dr. Salmon, Professor der Psychiatrie an der Columbia-Universität, sowie Professoren der psychologischen Fakultät daselbst veranlaßten ihn, den Universitätshörern Vorträge über die Analyse zu halten. Weitere Einzelvorträge hielt er in der New York Psychiatric Society, in der Child Study Association, sieben Vorträge in Washington den Mitgliedern der dortigen psychoanalytischen Gruppe, einen in der Gesellschaft der Ärzte in Philadelphia, zwei dem Professorenkollegium der Columbia-Universität, je einen in der Ungarischen Ärztevereinigung von New York und in der Vereinigung für Soziale Arbeit. Dabei übte er individuelle Lehrtätigkeit aus. Auf der Rückreise wurde er in London von der British Psycho-Analytical Society empfangen; er hielt daselbst einen freien Vortrag wie auch einen zweiten in der British Psychological Society über Erziehungsfragen. Ein kurzer Besuch bei den führenden Mitgliedern der Pariser und der Berliner Gruppe bildete den Abschluß seiner Auslandsreise.