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Diese fleißige und umsichtige Arbeit interessiert den Psychoanalytiker insofern, als aus ihr ersichtlich wird, ‚welche Schwierigkeiten einer physiologischen Interpretation psychischer Phänomene auch in einem scheinbar so durchsichtigen Gebiete wie das Farbensehen gegenüberstehen. Es müsse einer entwicklungspsychologischen Interpretation nach dem Vorbilde der Wundtschen Farbentheorie der Vorzug gegeben werden. Im Traume eines gründlich untersuchten Farbenschwachen sollen die Farben eine ganz geringe Rolle spielen; während zwei Jahren sollen nur drei Traumerlebnisse mit deutlichen Farben erlebt worden sein. Leider werden die Trauminhalte nicht mitgeteilt.
Hermann (Budapest)