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Der fünfte Band enthält die Selbstdarstellungen des Chirurgen Braun (Zwickau), des Neurologen Henschen (Stockholm), des Ophthalmologen Peters (Rostock), des Neurohistologen Ramon y Cajal, des Internisten Sahli (Bern). Reizvoll ist auch wieder in diesem Band das Zusammenspiel des Persönlichen und des Werkes. Den Leser wird es interessieren, wenn er von dem Chirurgen Braun vernimmt, wie dieser frühzeitig die Eltern verliert, von zwei Verwandten mehr verzogen als erzogen wird, sich bald als Alleinherrscher im Hause fühlt, einen unbezähmbaren Freiheitsdrang zeigt, ein schlechter Schüler ist, die Musik liebt und nur auf Anraten von Verwandten Medizin studiert. Der Psychologe mag fragen: Besteht zwischen dieser Kindheitsgeschichte und dem Umstand, daß Braun sich der Chirurgie zuwandte und sich in der überwiegenden Zahl seiner Untersuchungen mit den Methoden der Narkotisierung und Anästhisierung beschäftigte, ein Zusammenhang?