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Eine kurze Darstellung der Beziehungen zwischen den frühinfantilen, unter der Herrschaft egozentrischer Impulse stehenden Phasen und den späteren Stadien, auf die die Bildung des Ichideals und weitere kulturelle Entwicklung Einfluß haben. „Psychische Gesundheit“ ist das Ergebnis eines harmonischen Ausgleichs zwischen diesen widerstrebenden Tendenzen.
Der Druck, den die Umgebung, Eltern, Erzieher und Gesellschaft auf die Idealbildungen ausübt, muß sich der seelischen Entwicklung des Kindes anpassen, woraus die Forderung erwächst, daß Eltern und Erzieher etwas Verständnis für das Seelenleben des Kindes haben. Die Schwierigkeit, die darin liegt, sich ein solches Verständnis anzueignen, ist zum größten Teil auf die Verdrängungen des Erwachsenen zurückzuführen, die es ihm unmöglich machen, die Dinge zu sehen, oder wenn er sie selbst sieht, zu begreifen.
Es folgt eine kurze Erwähnung der wichtigen Punkte in den frühkindlichen Entwicklungsstufen, so unter anderem der egozentrischen Allmachtsphase mit ihrem oral- und analerotischen Charakter, der Entstehung des Ichideals und der Entwicklung des Ödipuskomplexes.
Es wird gezeigt, in welcher Weise die Erwachsenen, die in engster Beziehung zu dem Kind stehen, ihm Hilfe oder Hemmung zuteil werden lassen können, und schließlich mit Nachdruck darauf hingewiesen, daß die Einstellung bei Ärzten und Erziehern mehr in der Richtung der Forschung fortschreiten als an vorgefaßten Anschauungen festhalten sollte.
(Autoreferat)