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Die erste Prämisse dieser „streng objektiven“ Untersuchung ist der beiden Verfasser materialistische Weltanschauung als die einzig wahre: es gibt keine psychischen, sondern nur physische Prozesse im Organismus. Zweite Voraussetzung ist ihr sozialistisch-materialistischer Standpunkt: „Für uns (Sozialisten — Materialisten),“ zitieren sie im Vorwort Dietzgen, „ist das Gehirn nicht die Hauptsache, dessen Funktion aber ein ihm untergeordneter Sklave — nein, wir jüngsten Materialisten behaupten, daß die Funktion ein ebenso selbständiges als unselbständiges Ding ist, wie auch die greifbare Hirnmasse“ (S. 10-11) — mit anderen Worten, die zweite Voraussetzung dieser Untersuchung ist eine Behauptung, die auf den politischen Ansichten der Verfasser basiert, nämlich die Behauptung der Gleichwertigkeit der im Organismus statthabenden Prozesse. Dritte Voraussetzung endlich ist die Unantastbarkeit der Reflexologie.
Die Verfasser haben nur einen der Faktoren der Einwirkung des äußeren Milieus auf den psychischen Organismus untersucht: „Einfluß und Einwirkung der Autoritäten auf die Persönlichkeit, der diese Persönlichkeiten umgebenden Subjekte gleichen Geschlechts“ (Homofunktion). Die homofunktionale Entwicklung hat zwei Evolutionsphasen. Die erste Phase (bis zum Alter von drei Jahren) ist die Periode absoluter Abhängigkeit des Kindes von der es umgebenden Welt, „Unterwerfung und Unterordnung unter die Personen gleichen Geschlechts“ (S. 16, 17). Die zweite Phase ist die Periode einsetzender Kritik. Sie zerfällt in zwei Gruppen: 1) „anklagende Kritik“ (Alter von vier bis neun Jahren): Identifizierung des Kindes mit der Autorität der Person gleichen Geschlechts; das auf dieser Identifizierung begründete negativ-kritische Verhalten zu dieser Person; Übertragung dieses Verhaltens von dieser Person zunächst auf die Umgebung und auf die ganze Umwelt, dann auf sich selber (Marx: Der Mensch gleicht einer Ware. Da er ohne Spiegel in der Hand geboren wird, so betrachtet er sich selber zunächs