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Untersuchungen an australischen Soldaten bestätigten durchaus die Funde der Autoren der Budapester psychoanalytischen Diskussion über die Kriegsneurosen: Die Kriegsneurotiker leiden an Konflikten aus ihrem Narzißmus, bzw. auch aus latenter Homosexualität, wie manche Träume deutlich zeigen. Fast alle Fälle, bei denen die Amnesie behoben werden konnte, haben im Moment des Traumas an die Mutter gedacht, einer hat während des Transportes ins Spital spontan erinnert, wie er als Kind an der Brust der Mutter gelegen hatte. Meist kam es im Schreck auch zu ungewollten Entleerungen von Blase und Darm, gelegentlich verbunden mit Halluzinationen anal-obszöner Worte. Interessant ist, daß über 90 Prozent aller Kriegsneurotiker vorübergehend impotent waren.
Fenichel (Berlin)