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Das Manuskript des Vortrags, den James Glover auf dem Salzburger Kongreß gehalten hat, wurde aus seinem Nachlaß publiziert, und man erkennt erst jetzt, welch außerordentlich wertvollen Beitrag zur psychoanalytischen Kasuistik es darstellt. Es handelt sich um einen eigenartigen komplizierten Fall, der zwischen Perversion, neurotischem Charakter, Süchtigkeit und Psychose steht. Zur sexuellen Befriedigung kam er auf folgende Weise: Er suchte eine Frau, die keine Gewohnheitstrinkerin sein durfte und hohe Schuhe tragen mußte, betrunken zu machen, beobachtete sie beim Trinken, freute sich besonders, wenn Haar und Kleidung in Unordnung gerieten, ging dann mit der Frau spazieren, in der Hoffnung, sie schwanken zu sehen oder zu merken, wie sie Urindrang bekam, verschaffte sich dann ihre Schuhe, die vom Spaziergang schmutzig sein mußten, und onanierte mit ihnen. — Der Patient war ein einziges Kind, die Mutter, Alkoholikerin, starb in seinem siebenten Lebensjahr. Sie hatte das Kind vernachlässigt, hatte unter anderem ihre Bedürfnisse stets vor ihm befriedigt, ist ihm häufig betrunken vor Augen gekommen. Der Patient erinnerte, daß er, ärgerlich darüber, daß sie ihn so oft allein ließ, in ihrer Abwesenheit mit ihren Schuhen spielte und diese in den Mund nahm; auch andere schuh- und kleiderfetischistische Spielereien betrieb er als Kind und wurde sogar vom Vater dazu aufgefordert. Einmal zerbrach er unter sich einen Nachttopf, verletzte sich das Gesäß, mußte genäht werden und bekam nach der Operation Portwein zu trinken. Der Vater gab ihm auch sonst Wein zu trinken, mehrmals zerbiß er als Junge Weingläser. — Nach dem Tod der Mutter schlief er beim Vater in ihrem Bett und trug ihre Schuhe,