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Herr Ranft hielt in den von der Hygiene-Akademie (Dresden) veranstalteten Kursen für Volksschullehrer in Zwickau und in Annaberg i. V. Vorträge über Psychoanalyse und Erziehung. Teilnehmerzahl 300, bzw. 150. Die von ihm geleitete Arbeitsgemeinschaft im Psychologischen Institut des Leipziger Lehrervereines befaßte sich mit Schriften zur Kinderanalyse und mit Fällen von Schwererziehbarkeit in der Volksschulpraxis.
Im Rahmen der von der „Kursorganisation der Wiener Medizinischen Fakultät“ veranstalteten „Ärztekurse“ werden im Studienjahr 1927/28 folgende Kurse von Mitgliedern der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung gelesen:
In der Gruppe „Innere Medizin“:
Doz. Dr. Felix Deutsch: I. Differentialdiagnose organischer und psychischer Symptome bei internen Krankheiten (am Krankenbette). II. Technik der Psychotherapie für den Internisten (mit Krankendemonstration). Je 8 Stunden.
In der Gruppe „Kinderheilkunde“:
Doz. Dr. Josef K. Friedjung: I. Über Zusammenhänge von Erziehung und Erkrankungen des Kindes. II. Das normale und krankhafte Triebleben des Kindes. Je 10 Stunden.
In der Gruppe „Neurologie und Psychiatrie“:
Prof. Dr. Paul Schilder: I. Hypnose. 10 Stunden. II. Psychoanalyse. 20 Stunden.
Im Rahmen eines Zyklus „Psychoanalyse und Geisteswissenschaften“ wurden von der „Wiener Psychoanalytischen Vereinigung“ bisher folgende öffentliche Vorträge veranstaltet: 1) Prof. P. Schilder: Gemeinschaft, Erkenntnis, Eros. — 2) Dr. F. Wittels: Psychoanalyse und Strafrecht. — 3) Dr. R. Wälder: Die Psychoanalyse im Lebensgefühl des modernen Menschen. —4) Frau Dr. Helene Deutsch: Ein Frauenschicksal (George Sand).